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Senioren & Gesundheit

„Schwere” und geschwollene Beine können ein Anzeichen für eine Venenschwäche sein. Zeigen sich bereits Krampfadern, sollten Sie in jedem Fall aktiv werden. Die Neigung zu Venenleiden ist zwar in vielen Fällen vererbt; dennoch können Sie durchaus selbst etwas dagegen tun, dass die Krankheit sich verschlimmert oder überhaupt auftritt. Wir wollen Sie mit einigen Tipps dabei unterstützen.
Häufigste Ursache für Krampfadern, Venenentzündungen oder Thrombosen ist zunächst eine ererbte Veranlagung. Eine wichtige Rolle spielt aber auch Übergewicht. Schwangerschaften können ebenfalls Ursache sein. Gefährdet ist zudem, wer überwiegend stehende oder sitzende Tätigkeiten ausführt.
Wie lässt sich Venenproblemen vorbeugen?
- Tägliche Bewegung ist wichtig: Schwimmen, Laufen, Wandern, Radfahren, Skilanglauf, Walking tun den Venen gut. Ungeeignet sind Kraftsportarten wie Body Building oder Tennis.
- Hochlegen entlastet die Beine. Wer beruflich viel steht oder sitzt, sollte wenigstens einmal pro Stunde aufstehen und ein paar Minuten umhergehen. Dies gilt auch auf langen Reisen.
- Übergewicht abbauen – denn überzählige Pfunde belasten die Venen. Wir beraten Sie gerne zur Umstellung Ihrer Ernährung.
- Venen mögen keine extreme Hitze. Deshalb Sauna und Solarium möglichst meiden, auf heiße Bäder, Heizdecken und Wärmflaschen verzichten.
- Stützstrümpfe können ebenfalls Venenproblemen vorbeugen. Auch hierzu beraten wir Sie gerne.
- Möglichst wenig Alkohol trinken. Versuchen Sie zudem, nicht zu rauchen. Wir beraten Sie übrigens gerne, wenn Sie vorhaben, sich das Rauchen ganz abzugewöhnen.
- Wechselduschen und Wassertreten aktivieren den Venenfluss.
- Außerdem: bequeme Schuhe tragen, keine schweren Lasten schleppen.
Was tun bei Venenbeschwerden?
Zeigen sich bereits erste Anzeichen für Venenbeschwerden, sind die eben genannten Maßnahmen natürlich besonders hilfreich.
- Darüber hinaus können Sie aber noch mehr tun:
- Ein Venenspezialist kann durch moderne Untersuchungsmethoden rasch abklären, wie weit Ihre Venenbeschwerden bereits fortgeschritten sind. Er wird Ihnen auch erläutern, was in Ihrem
- speziellen Fall als beste Therapie gilt.
- Verordnet er Kompressionsstrümpfe ist es wichtig, diese regelmäßig zu tragen.
- Und: Spezielle Venenpräparate, regelmäßig angewendet, können die Beschwerden ebenfalls lindern.
Wir bieten Ihnen dazu eine ganze Reihe wirksamer Produkte.

Sie haben noch Fragen rund um das Thema Venenleiden? Bitte sprechen Sie uns an. Denn: Wir wollen, dass Sie gesund bleiben!

Lindenapotheke
Friedrich-Ebert-Str. 20/21 15713 Königs Wusterhausen
Tel. 03375 / 29 82 81


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Tag gegen den Schlaganfall am 10. Mai in Teupitzer Fachklinik

Das Asklepios Fachklinikum Teupitz beteiligt sich auch 2011 mit einer regionalen Aktion am bundesweiten „Tag gegen den Schlaganfall“. Er wird seit zehn Jahren von der Stiftung Deutsche Schlaganfall Hilfe initiiert. Am 10. Mai von 10 bis 13 Uhr geht es im Hörsaal und im Foyer des Hauses 1 um das Krankheitsbild sowie um die bestmögliche Versorgung nach einem Schlaganfall.
Chefarzt Dr. Jürgen Faiss begrüßt die Gäste um 10 Uhr im Hörsaal und gibt anschließend Einblick in die Entwicklung der Schlaganfallstationen. Um 10.15 Uhr spricht Oberarzt Peter Wienecke zum Thema: Schlaganfall – nicht nur ein akutes Krankheitsbild. Vor und nach den Vorträgen läuft im Hörsaal ein Kurzfilm über die Behandlung in der zertifizierten überregionalen Stroke Unit (Schlaganfallspezialstation) des Asklepios Fachklinikums Teupitz. Etwa 600 Patienten werden dort jährlich behandelt. Die Neurologische Klinik verfügt über sämtliche Diagnostikmöglichkeiten und hochqualifizierte Behandlungstechniken. Erst im vergangenen Jahr investierte das Fachklinikum eine halbe Million Euro aus Eigenmitteln in eine hochmoderne Angiographieanlage mit deutlich verbesserten Eigenschaften bei der bildlichen Darstellung von Blutgefäßen.
Um 11.00 Uhr, 11.45 Uhr und 12.30 Uhr vermitteln Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Pflegedienstes im Hörsaal eine Vorstellung davon, wie die Betroffenen den Schlaganfall erleben.
Ebenfalls um 11.00 Uhr, 11.45 Uhr und 12.30 Uhr stellen einzelne Abteilungen vor, wie die Patienten nach der Akutbehandlung im Klinikum unterstützt werden. Dafür stehen Ansprechpartner der Logopädie, des Sozialdienstes, der Physiotherapie, der Ergotherapie und der Neuropsychologie bereit.
Im Foyer des Hauses 1 sind Informationsstände aufgebaut: Blutzucker-, Blutdruck- und Cholesterinmessung, Sanitätshaus Kröger, Apotheke Sabelus. Auch die Selbsthilfegruppe Schlaganfall ist wieder mit dabei und gibt Auskunft über ihr Wirken.
Das Asklepios Fachklinikum Teupitz lädt zu dieser Veranstaltung herzlich ein.
Hintergrund zum „Tag gegen den Schlaganfall“:
„Jährlich erleiden etwa 200 000 Menschen in Deutschland einen Schlaganfall, jeder Fünfte stirbt in den ersten vier Wochen an den Folgen“, informiert die Stiftung Deutsche Schlaganfall Hilfe. Nach ihrer Einschätzung könnten etwa die Hälfte der Schlaganfälle verhindert und das Leben von ca. 40 000 Menschen gerettet werden, wenn Symptome und Risikofaktoren ernst genommen und sofort geeignete Therapiemaßnahmen eingeleitet würden.

RED

Drastischer Zuwachs Pflegebedürftiger in Brandenburg

Die Zahl der Pflegebedürftigen ist in Brandenburg binnen sechs Jahren um 24 Prozent gestiegen. Dies teilte die DAK unter Berufung auf aktuelle Daten des Statistischen Bundesamtes mit. Im Jahr 2009 waren den Erhebungen zufolge 85801 Menschen in Brandenburg auf Pflege angewiesen. Im Jahr 2003 waren es noch 69266. Im deutschlandweiten Vergleich liegt Brandenburg damit weit über dem bundesweiten Anstieg von 13 Prozent. Nur Hamburg verzeichnet mit 26 Prozent einen noch höheren Zuwachs.
„Diese Zahlen zeigen vor allem die Folgen der demografischen Entwicklung und des medizinischen Fortschritts. Künftig wird die Frage nach einer guten und verlässlichen Versorgung im Alter noch stärker in den Mittelpunkt rücken“, sagt DAK-Landeschef Markus Saur. „Die Pflegeversicherung darf nicht privatisiert und zum Spielball wirtschaftlicher Schwankungen am Kapitalmarkt werden.“
Fehlendes Personal in Alten- und Pflegeheimen und überlastete Angehörige im privaten Umfeld sind nach DAK-Angaben zentrale Probleme, die stärker angegangen werden müssen. „Pflegende Angehörige sind die Stütze einer immer älter werdenden Gesellschaft – ihnen gilt unser besonderes Augenmerk“, sagt Saur. Rund 75 Prozent der Pflegebedürftigen werden in Brandenburg in den eigenen vier Wänden versorgt, entweder durch einen Pflegedienst oder durch Angehörige. Ein Teil der Pflegekosten werden von den Pflegekassen übernommen, die an die Krankenkassen angegliedert sind.
Darüber hinaus bietet die DAK in ihren Servicezentren Pflegeberatungen an. Diese beinhalten nicht nur die Leistungen der DAK-Kranken- und Pflegekasse sondern alle Hilfsangebote im Rahmen von Pflegebedürftigkeit vor Ort. Dazu gehören unter anderem die Information über Pflegedienste und Pflegeheime, Tagespflege, Essen auf Rädern und viele andere Angebote.

PM

Ausgezeichnete Hauskrankenpflege der VS Bürgerhilfe in Groß Köris

altBesser geht’s nicht! Die Hauskrankenpflege Groß Köris der VS Bürgerhilfe bekam jetzt nach einer Prüfung durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung die Note „1,0“! Wir sprachen mit Pflegedienstleiterin Mandy Schneider.
KaWe-Kurier: Frau Schneider, wir gratulieren! 1,0 – ein Traumergebnis! Hatten Sie damit gerechnet?
Mandy Schneider: Wir wussten zwar, dass wir Qualität und Fachkompetenz leisten– aber mit der Idealnote abzuschneiden, das war dann für uns doch eine Überraschung.
Die Sozialstation war doch gewiss auf die Kontrolle vorbereitet?
Vorbereitet insofern, dass wir an dem Tag unsere Arbeit gemacht haben wie jeden Tag. Und die wollen wir immer gut machen. Am Morgen standen die Prüfer im Auftrag des Landesverbandes der Pflegekassen überraschend und unangemeldet in unserer Sozialstation und haben uns einen Tag lang auf die Finger geschaut, unsere Arbeit bewertet, sie von Klienten benoten lassen und selbst Noten gegeben.
Was wurde geprüft und bewertet?
Zum einen die durch uns erbrachten pflegerischen Leistungen, so zum Beispiel, ob die individuellen Wünsche zur Körperpflege im Rahmen der vereinbarten Leistungserbringung berücksichtigt wurden. Oder ob die Angehörigen im Umgang mit demenzkranken Pflegebedürftigen über die von uns erbrachten Leistungen informiert werden.
Bei der Prüfung der ärztlich verordneten pflegerischen Leistungen wurde zum Beispiel untersucht, ob eine Injektion entsprechend der ärztlichen Verordnung nachvollziehbar durchgeführt, ausgewertet und die erforderlichen Konsequenzen gezogen wurden. Und bei den Dienstleistungen, ob unser Pflegedienst ständig erreichbar und einsatzbereit ist, um die vereinbarten Leistungen sicherzustellen. In allem erhielten wir die Note 1,0. Darauf sind wir stolz, denn dahinter steckt viel Arbeit und Können. Dafür bedanke ich mich bei allen meinen Mitarbeitern, die mit ganzem Herzen für unsere Klienten da sind, mit Engagement und viel Liebe die gewiss nicht immer leichte Arbeit machen. Ich möchte mich auch bei unseren Klienten bedanken, die uns ihr Vertrauen schenken, die unsere Leistungen sozusagen in Familie in Anspruch nehmen und die uns über Mundpropaganda weiter empfehlen. Nach knapp drei Jahren haben wir uns einen guten Namen erarbeitet. Die Bürger wissen, dass unser Slogan „Wir sind für Sie da – mit Qualität und Fachkompetenz“ keine leeren Worte sind, sondern einfach der Realität entspricht.
Die Mitarbeiter mal kurz vorgestellt…
Wir sind hier in Groß Köris mit mir 3 Krankenschwestern, eine Altenpflegerin und 5 Pflegehelferinnen. Wir sind seit 2008 hier an 365 Tagen im Jahr von 6 bis mindestens 22 Uhr für unsere Klienten in und um Groß Köris, Münchehofe/Hernsdorf, Oderin, Teupitz, Halbe und alles in Richtung Motzen im Einsatz und 24 Stunden erreichbar.
Welche Leistungen bieten Sie an?
Wir leisten im Rahmen der Pflegeversicherung und mit Privatverträgen Hilfe bei der Körperpflege, bei der hauswirtschaftlichen Versorgung, der Zubereitung von Mahlzeiten, bei der Urlaubs- und Verhinderungspflege, bei der Betreuung von Demenzkranken. Dann führen wir ärztliche Verordnungen durch, leisten Behandlungspflege, führen Injektionen durch, versorgen Klienten nach Operationen und sonstigen medizinischen Leistungen. Und wir beraten bei Leistungen aller Pflegestufen, in sozialen Angelegenheiten und haben verschiedene mobile Dienste, Essen auf Rädern, ein hauseigenes VS-Hausnotrufsystem mit 24-stündiger Rufbereitschaft an allen Tagen, vermitteln Selbsthilfegruppen und viele andere Arten und Formen der Unterstützung.
Was bedeutet für die Hauskrankenpflege die Qualitätsnote 1,0?
Auf keinen Fall, dass wir uns darauf ausruhen. Es ist eine Verpflichtung, daran anzuknüpfen. Die nächste Prüfung kommt ja schon in einem Jahr. Was für uns zählt, ist neben der Note vor allem die Kundenzufriedenheit. Und die müssen und werden wir uns täglich neu erarbeiten. Auch, indem wir neue Angebote wie den Treff der Demenzgruppe unterbreiten. Dieser findet immer mittwochs in unserem Haus statt. Die Klienten werden von daheim mit dem Fahrdienst abgeholt und von 9 bis 12 Uhr mit unserem vielseitigen Beschäftigungsangebot betreut und versorgt. Eine gemütliche Kaffeerunde für den Austausch alter Geschichten darf dabei natürlich nicht fehlen. Das hilft den Klienten und entlastet die Angehörigen. So wie wir das auch bei der stundenweisen Betreuung daheim anbieten.
Sind die Kapazitäten der Hauskrankenpflege Groß Köris damit ausgeschöpft?
Nein. Wir wollen und können noch weitere Klienten in unsere Obhut nehmen und werden in den kommenden Monaten gewiss weitere neue Angebote machen.
Wer sich informieren möchte, der ruft uns am besten unter
033766- 20055 an oder schaut mal bei uns in der Berliner Straße 1 vorbei.

UR (Text & Foto)

1.Gesundheitstag im Landkreis mit nur wenigen Besuchern

altEs war die richtige Veranstaltung – aber am falschen Tag. Zum ersten Gesundheitstag  des Landkreises am Samstag verirrten sich nur wenige Besucher in die KWer Dinter-Halle. Zeitweise waren die fast zwei Dutzend Aussteller und die vielen ehrenamtlichen Helfer, die sich mit viel Liebe und Engagement auf diesen Tag vorbereitet hatten, unter sich.
Lag es daran, dass das Thema Gesundheit bei den Dahmeländern keine Rolle spielt?
Wohl eher nicht. Aber an diesem Tag war die Region voller anderer Veranstaltungen, zu denen die Besucher strömten: Ostermarkt in Bestensee, „Brandenburg radelt an“ an verschiedenen Orten, Frühlingsfest am Hölzernen See, Familienkonzert in Zeuthen, Marathon in Lübben und natürlich jetzt vor Ostern das Flottmachen der Gärten und Grundstücke.
Die Organisatoren des Gesundheitstages aus Lübben vom KaWe-Kurier auf all diese gleichzeitigen Veranstaltungen aufmerksam gemacht, taten sehr erstaunt und meinten, von solchen Festen wie dem Ostermarkt noch nie gehört zu haben. Wächst veranstaltungsmäßig- und infoseitig doch nicht zusammen, was ein Landkreis bildet, ist Lübben doch sehr weit weg von KW...
Na, und dann hätte ein wenig mehr Werbung für den Gesundheitstag wohl auch gut getan. Schade nur um die Aussteller. Sollte es hoffentlich einen 2. Gesundheitstag geben, dann bitte nach Blick auf den Veranstaltungskalender der Region zur richtigen Zeit am richtigen Tag.  

UR(Text & Foto)